Ein Brief von Walter Müller an Bezirk, Politik und andere:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie können die Verantwortlichen des Runden Tisches, der auf Grund des Bürgerbegehren “Hände weg vom Isebek“ eine Neugestaltung und Nutzung des Kaifu-Grünzugs planen sollte, schlicht vergessen, eine der größeren Nutzergruppen, die Hundehalter, zu beteiligen? Unerfahrenheit? Naivität? – oder Absicht, wie die Entscheidungen des Runden Tisches eindeutig beweisen!
Da tröstet es nicht, wenn ohne Konsequenzen eingestanden wird, dass man „Wohl die Gruppe der Hundebesitzer übersehen habe“ (eine Gruppe, die vom Runden Tisch doch sehr stark sanktioniert wurde!!!) – „Ein Versäumnis“, so der verantwortliche Moderator des runden Tisches, Jürgen Roloff. Können aber unter diesen “ Merkwürdigkeiten“ getroffene Entscheidungen weiterhin Gültigkeit haben – ohne das Politik an Glaubwürdigkeit verliert?
Auch, wenn Politik jetzt mit Selbstmitleid beklagt, dass sich kein Hundebesitzer von Anfang an beteiligt habe – wann haben Politik und Bezirk bitte wen informiert und eingeladen???
Offensichtlich aber hat das Tun und Handeln des Runden Tisches und das jetzige sture Festhalten an getroffenen Beschlüssen den Segen des SPD Fraktionsvorsitzenden, Rüdiger Rust, der Grünen Fraktionsvorsitzenden Lisa Kern und des Bezirksamtsleiters, Kay Gätgens /SPD.
Was nützen dem Bürger da vollmundigen SPD Versprechungen wie bürgernahe Politik, transparente Beteiligungsprozesse und umfassende Einbindung von Betroffenen, wenn sie von der selben SPD in der Praxis schlicht und ergreifend nicht angewendet werden? Da klingt es schon beinahe als Drohung, wenn die SPD verspricht, sich für diese löblichen Ziele „ … in Zukunft noch stärker einsetzen…“ zu wollen.
Politik soll ja im ursprünglichem Sinne durchaus positive Auswirkungen für die Anwohner haben. Nicht so in Eimsbüttel. Hier plant der Runde Tisch munter an den Bedürfnissen der Anwohner vorbei. Ist der Runde Tisch eine Art Selbstverwirklichungsmöglichkeit für die Teilnehmer – auf Kosten der Lebensqualität der Anwohner und der Steuerzahler?
Verlierer sind aber schlicht die Erholungssuchenden.
Die jetzige Erholungsfläche soll dramatisch verkleinert werden, kein Platz mehr für alle – und das dann aus Platzgründen auf Kosten des jetzigen harmonischen Miteinander? Als Ersatz ist eine für Erholungssuchende nicht nutzbare Langgraswiese und zwei? Miniauslaufflächen (wo man sich gegenseitig auf den Pfoten steht) geplant. Eine Langgraswiese ist aber nicht nur sehr monoton und phantasielos, sie entbehrt auch jeglichem botanischen oder biologischen Reiz oder Anspruch. Sie hat den Charme riesiger Maisfelder: Gar keinen! Es ist allerdings zu befürchten, dass Erholungssuchende beim längerem Betrachten der Langgraswiese in tiefste Depressionen und Politikverdrossenheit verfallen könnten.
Sieht man nun die Entscheidungen des Runden Tisches und der Politik (decken diese sich mit dem Bürgerbegehren??? / da wäre ja ein Faktencheck hilfreich ..!!) – keinen offiziellen Radweg, dramatischer Rückbau der Liegewiese, Kanu – Anlegeverbot, Leinenzwang für Hunde, keine Hundeauslauffläche – plagen der Verdacht und dann schnell die Erkenntnis, dass Erholungsmöglichkeit für die Anwohner nicht das vorrangige Ziel der Verantwortlichen gewesen sein können.
Wie passt aber das Vernichten von einer gut genutzten Erholungsmöglichkeit durch eine Langgraswiese, deren Erholungseffekt zweifelhaft ist, zu einer wachsenden Stadt, wo jährlich tausende notwendige neue Wohnungen geschaffen werden, der Raum immer enger wird und immer mehr Menschen Erholung in der Nähe suchen? : Gar nicht!
Natürlich hat Herr Dr. Duchrow recht, Hunde stammen von Wölfen ab. Ein paar Jahre vor der Domestizierung des Hundes krabbelte der erste Meeresbewohner an Land und wurde Urahn aller Landbewohner, einige Jahre davor gab es den ersten Einzeller – und wahrscheinlich haben alle heutigen Fleisch – und Allesfresser ein gemeingefährliches Raubtier als Urahn – aber wo ist das Problem von Herrn Dr. Duchrow?
„…Doch tatsächlich belegt eine große internationale Studie über Wolfsangriffe auf Menschen, die das Norwegische Institut für Naturforschung im Jahr 2002 vorgelegt hat, dass …die (befürchtete) Gefährlichkeit des Wolfes (für den Menschen) nichts mit der Realität zu tun hat…“ „…Obwohl in ganz Europa etwa 20.000 Wölfe leben, konnten die Experten für die letzten 50 Jahre nur 9 Fälle finden, in denen der Mensch von frei lebenden (kranken) Wölfen angegriffen wurde…“
Quelle: Naturschutz-Magazin des Bundesumweltministeriums November 2006, damaliger Umweltminister: Sigmar Gabriel. Ich hoffe doch bei der Eimsbüttler SPD dahingehend Zustimmung zu finden, dass der ehemalige SPD Vorsitzende durchaus glaubwürdig ist.
Der Hamburger Statistik gem. § 26 Hundegesetz über Beißvorfälle im Jahr 2015 kann alles entnommen werden – aber nicht, dass der Hund ein für die Hamburger gefährliches Raubtier sei. Diese Statistik trägt übrigens ihren Namen diskriminierend zu Unrecht, weil, wie die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz im Kleingedruckten mitteilt, hier alle Anordnungen und Ordnungswidrigkeiten der Bezirksämter für das Berichtsjahr im Hinblick auf das Hundegesetz angegeben werden.
Also, Herr Dr. Duchrow, kein böser die Großmutter und das Rotkäppchen fressender Wolf und kein Raubtier Hund. Welchen Zweck hat also dann die Panikmache von Herrn Dr. Duchrow?? Es ist nicht nur der Schelm, der hier schlechtes denkt … Über wirkliche Unfallgefahren und Gefährdungen, die einem im Alltag so treffen können, bietet übrigens das Bundesamt für Statistik Auskunft.
Hartmut Schulz, Leiter der Abteilung Stadtgrün und das Bezirksamt Eimsbüttel irren mit ihren Behauptungen „Es gilt das Grünanlagengesetz, demnach gehören Hunde an die Leine“ und „Dass in der Parkanlage Bogenstraße Hunde frei laufen konnten, sei lediglich eine Ausnahmegenehmigung gewesen,“ (Quelle: Hamburger Abendblatt)
Für Hundeauslaufflächen ist heutzutage das Hundegesetz und die daraus resultierenden Globalrichtlinien zuständig. Hier Auszüge aus den Globalrichtlinien (gültig bis 31.12.2017)
1. Gegenstand der Globalrichtlinie
Diese Globalrichtlinie regelt die Ausweisung und Einrichtung von Hundeauslaufzonen sowie Wegen, Pfaden und Rasenflächen in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen durch die Bezirksämter.
2. Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage dieser Globalrichtlinie sind die § 8 Abs. 3 und § 9 Abs. 3 Sätze 2 und 5 des Ham-burgischen Gesetzes über das Halten und Führen von Hunden (Hundegesetz – HundeG -) in Verbindung mit § 46 des Bezirksverwaltungsgesetzes (BezVG
3. Hundeauslaufzonen (§ 8 Abs. 3 HundeG)
1. Begriffsbestimmung Hundeauslaufzone
Bei den Hundeauslaufzonen handelt es sich um besonders gekennzeichnete Flächen, auf denen die Hunde mit Ausnahme der gefährlichen Hunde im Sinne des hamburgischen Hundegesetzes nach Maßgabe des § 28 der Straßenverkehrsordnung unangeleint umherlaufen können.
Hundeauslaufzonen können sowohl in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen als auch außerhalb solcher Anlagen eingerichtet werden.
2. Ausreichende Anzahl und Erreichbarkeit (Wohnortnähe) von Hundeauslaufzonen
Die Bezirksämter haben so viele Hundeauslaufzonen einzurichten, dass für die Hundehalterinnen und -halter eine Erreichbarkeit dieser Flächen im Umkreis von etwa zwei Kilometern möglich ist.
Von diesem Grundsatz ist dann abzuweichen, wenn die örtlichen Gegebenheiten eine derartige Einrichtung nicht zulassen. Dies ist insbesondere bei
o tatsächlicher oder
o rechtlicher Unmöglichkeit, d. h. wenn der Einrichtung von Hundeauslaufzonen Rechtsvorschriften entgegenstehen, sowie
o einer durch die Einrichtung der Hundeauslaufzone hervorgerufenen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, sofern diese Gefährdung nicht anderweitig ausgeschlossen werden kann,
gegeben.
Die Größe der Flächen ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten wie Bebauung, Straßenverlauf, Lage von Uferzonen und Wegführung
4. Nach § 9 Absatz 3 HundeG freizugebende Flächen in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen
1. Begriffsbestimmung der freizugebenden Flächen
Freizugebende Flächen nach § 9 Absatz 3 HundeG sind Wege, Pfade und Rasenflächen in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen für die von der Anleinpflicht befreiten Hunde. Diese sollen als Ergänzung neben Straßen, Wegen und Verkehrsflächen, die für diese Hunde automatisch freigegeben sind, zur Verfügung stehen und als weiteres Angebot von Hundehalterinnen und Hundehaltern genutzt werden können.
Flächen, die nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz (gesetzlich geschützte Biotope) sowie als Naturschutzgebiete geschützt sind, dürfen nicht für Zwecke des Hundeauslaufs freigegeben werden.
2. Ausweisung von Wegen, Pfaden und Rasenflächen in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen (§ 9 Abs. 3 Sätze 2 und 5 HundeG)
Zusätzlich zu den Hundeauslaufzonen (§ 8 Abs. 3 HundeG) können die Bezirksämter auch Wege, Pfade und Rasenflächen in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen zur Benutzung für die von der Anleinpflicht befreiten Hunde durch Ausnahme zulassen (§ 9 Abs. 3 Satz 2 HundeG in Verbindung mit § 1 Abs. 4 Grünanlagen-VO).
3. Ausreichende Anzahl und Erreichbarkeit der nach § 9 Abs. 3 HundeG freizugebenden Flächen Die Bezirksämter haben wohnortnah Flächen i. S. d. § 9 Abs. 3 HundeG freizugeben.
Die Größe und ggf. Anteile der Flächen, die ausgewiesen werden, ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten wie Bebauung, Straßenverlauf, Lage von Uferzonen und Wegführung.
4. Kennzeichnung der nach § 9 Abs. 3 HundeG freizugebenden Flächen
Die Bezirksämter haben ferner die für die von der Anleinpflicht befreiten Hunde freigegebenen Wege, Pfade und Rasenflächen erkennbar als solche auszuweisen oder in vergleichbar geeigneter Weise bekannt zu machen.

Für Interessierte wäre weiteres auf www.Hamburg.de zu finden. Eine gut angenommene und jahrelang genutzte und notwendige Hundeauslauffläche nach dem Hamburger Hundegesetz ohne triftigen Grund wegen einer öden Langgraswiese abzuschaffen – das ist sehr fragwürdig!
Übrigens, auch im Grünanlagengesetz (GrünanlG) vom 24. November 1997 (GVBl. S. 612) heißt es unter § 6 (2) „ … Die Bezirke sind verpflichtet, Flächen für entsprechende (Hunde) Nutzungen in angemessenem Umfang auszuweisen …“
Herr Hartmut Schulz, liebes Bezirksamt Eimsbüttel: Hundeauslaufflächen sind keine auf dem Gnadenweg auf Zeit gewährte Gefälligkeiten – Hundeauslaufflächen sind Verpflichtungen der Bezirke, das ist schlicht Ihre Aufgabe! nach dem Hundegesetz und der Globalrichtlinie.
Anscheinend aber alles spurlos am Bezirksamt Eimsbüttel, der SPD, den Grüne und dem Runden Tisch vorüber gegangen!? Es ist aber schon sehr fragwürdig und auch sehr bedenklich, wenn vom Bezirksamt Eimsbüttel und dem Runden Tisch offensichtlich ohne nähere Fachkenntnisse Entscheidungen zum Nachteil der Hundehalter (womöglich sogar außerhalb der Gesetzeslage) getroffen werden!
Was nun den verordneten Leinenzwang für alle Hunde angeht, mit dem Hamburger Hundeführerschein hat das Gespann Hundehalter / Hund bewiesen, dass die Voraussetzungen des § 28 der STVO erfüllt sind. Das bedeutet, der Hund könnte an der Kieler Straße, Fruchtallee, Stresemannstraße usw.usw unangeleint rumlaufen. Was macht nun die Situation in der Grünanlage bedeutend gefährlicher als es an den Hauptverkehrsstraßen Hamburgs ist?
Nun meine Eingabe an die Hamburger Bürgerschaft und an den Senat: Bitte um Beantwortung folgende Fragen: Warum sollte ein Hundehalter und sein Hund im Bezirk Eimsbüttel nach § 9 Hundegesetz „Befreiung von der Anleinpflicht“ einen Hundeführerschein machen, wenn er ganz offensichtlich in Eimsbüttel nichts davon hat und dort weiter seinen Hund an der Leine führen muss? Kann man einen gemachten Hundeführerschein, natürlich gegen Rückerstattung der Gebühren und des Aufwandes, zurückgeben?
Viren gibt es immer und überall. Wer nun Hundekot für Menschen als mit Viren verseuchtes extremes Gefahrenpotential bezeichnet, disqualifiziert sich selber oder sollte Daten, Fakten und ggf. Hintergründe benennen können. Ansonsten wäre solch ein Einwurf als höchst unsachlich, diskriminierend und polemisch zu bezeichnen. Der Betreffende sollte sich auch fragen, ob er seine Funktion im Runden Tisch noch ordnungsgemäß ausfüllen kann.
Der Grünen Vorschlag Hunde gehören auf`s Land, verwirrt. Auf welches Land? Das von Gülle und Pestiziden verseuchte, das Land ohne Knicks, wo die Wildtiere vor Verzweiflung in die Städte fliehen – bevor sie aussterben, dass Land, wo Artenvielfalt der Vergangenheit angehört, wo das Grundwasser durch Nitrat und Gifte verseucht ist, das Land der Monokulturen, das Land, wo wegen der Landflucht immer weniger Menschen leben – welches Land bitte? Falls jemand nun doch den Vorschlag der Grünen aufgreifen sollte und hier in Hamburg sein soziales Umfeld soziales Umfeld sein lässt – fährt er dann womöglich mit einem Diesel nach Hamburg zur Arbeit und Besuch rein. (Ginge dann übrigens mit seinem Hund dort, wo er vorher auch gegangen ist) Also, irgendwie doch sehr zu kurz gedacht und nicht praxistauglich.
Wer denkt, dass Hunde auf dem Land in der freien Natur nach Herzenslust rum toben können, möge sich bitte z.B. mit dem Niedersächsischen Hundegesetz befassen. Kurz zur artgerechten Hundehaltung sei gesagt, dass der Mensch ein sehr wichtiger Bestandteil ist, die Größe der Wohnung eher weniger, Beschäftigung, Auslauf, Sozialkontakte umso mehr. Bevor nun das Zusammenleben Mensch – Hund als „unnatürlich“ betrachtet wird, möchte ich auf diverse Symbiosen im Tier- und Pflanzenreich hinweisen. Ich hoffe, mein Eindruck, dass gerade von den Grünen und BUND Hund und Katze als, da keine Wildtiere, weniger schützenswert betrachtet werden, trügt.
Es wird nun vielen Mitgliedern des Runden Tisches und des Bezirksamt Eimsbüttel schwer fallen zu glauben, aber „Hund“ ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, schafft viele Arbeitsplätze, spült neben der nicht zweckgebundenen Hundesteuer (die deswegen anteilsmäßig für alles Mögliche z.B. auch für die Planungen des Runden Tisches, ausgegeben wird!) noch mehr Steuern in die Stadtkassen. Kein Argument für Hunde?
Was nun noch wichtiger ist und mit keinem Wort vom Bezirksamt Eimsbüttel und dem Runden Tisch Erwähnung und Berücksichtigung in der Planung fand (Warum eigentlich nicht?): „Hund“ ist schlicht sehr gut für die Gesundheit und die Lebenserwartung. Das ist mittlerweile Allgemeinwissen und durch zahlreiche, auch internationale Studien belegt. Ich hoffe, Sie haben nichts gegen diese Art der Gesundheitsvorsorge – dann sollten Sie aber auch die Möglichkeiten dafür schaffen und nicht, wie jetzt, abschaffen!
Forderungen nach Elektrozäunen für Hundewiesen sind ja nun das absolut Letzte; das würde sinngemäß gegen § 6 der Tierschutz – Hundeordnung verstoßen und das wäre auch z.B. für Kleinkinder sehr gefährlich. Wer kommt nur auf so einen absurden Gedanken?
Vielleicht könnten die, die keine Hunde mögen, einfach akzeptieren, dass es Menschen gibt, die Hunde mögen? Und wenn möglich, das bitte auch in der Selbstverständlichkeit wie man ganz natürlich und normal andere Lebenseinstellungen akzeptiert? Und das ganz besonders in Zeiten, wo vermehrt Giftköder ausgelegt werden und Hunde jämmerlich verrecken. Danke.
Obdachlosen mit Zäunen auszusperren ist überhaupt und ganz speziell in der heutigen Zeit der europäischen Flüchtlingszäune ein Unding.
Beteiligt sich der Bezirk an Kosten möglicher Unfälle, weil der Fahrradweg nun kein richtiger Fahrradweg mehr ist und alle ihn nutzen dürfen?
Was die Vermüllung und Verdreckung Hamburgs angeht, sind Hundehalter nicht besser oder schlechter als Nichthundehalter. – obwohl das von Politik, Presse und Öffentlichkeit gerne anders dargestellt wird.
2015 entsorgte die HPA am Elbstrand ca. 400 Kubikmeter Müll, Kosten ca. 335.000 €. Wie viel Kubikmeter Müll aus Hamburgs Parks und Grünanlagen zu welchen Kosten entsorgt werden muss – keine Ahnung. Anm.: Die Kosten für die Hundebeutel werden bei weitem durch die Hundesteuer gedeckt, da bleibt anteilsmäßig immer noch etwas für den Runden Tisch über.
Weil die Stadtreinigung nicht hinter herkommt, gibt es „Hamburg räumt auf!“ Überall in Hamburg, an Straßen, Gehwegen, Ecken, in den Parks, auf Schulwegen, um Spielplätze herum kann man weg geschmissene Lebensmittel, sonstige menschliche Hinterlassenschaften, Klopapier, Pampers, erbrochenes und zerbrochenes, Plastik usw. usw. usw.usw. finden. Hundehalter und ihre Hunde wissen das.
Herr Roloff, in den Parks gibt es auch Lärm-, Geruchs- und Drohnen – Attacken, Vermüllung und Verdreckung um nur einige sehr wenige Belästigungsmöglichkeiten zu nennen. Haben Sie Daten, Fakten die belegen, dass Hunde übermäßig belästigen und stören? Gab es verwertbare Befragungen? Hat das Bezirksamt Eimsbüttel Erkenntnisse? Wollen Sie jedem, von dem andere sagen er stört, aus den Grünanlagen vertreiben?
“ Die meisten Hundebesitzer haben ihre Hunde im Griff“ so Dieter Siebenreicher vom BUND.
Deshalb, Herr Roloff, ist Ihre Problemfixierung nur auf „Hund“ ist bei weitem zu kurz gedacht. Eine funktionierende Lösung für Alle gibt es nur, wenn alle fair an der Lösung beteiligt werden – auch der Mensch mit seinem Hund.
Für Verbreitung wäre ich dankbar.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Mit freundlichen Grüßen
Walter Müller
P.S.: Übrigens, vor kurzem hat es in Altona einen für alle Beteiligten funktionierenden Runden Tisch gegeben.

 

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