Ziele der KAIFUDOGS

Das wollen wir! – Ziele der KAIFUDOGS-Initiative

Die Qualität einer öffentlichen Grünfläche hängt von ihrer allgemeinen Nutzbarkeit ab. Wir wollen unser Kaifu als Erholungsgebiet erhalten, in dem alle spazieren gehen, Fahrrad fahren, Kanu fahren, sonnenbaden, picknicken, spielen, Sport treiben und mit dem Hund unterwegs sein können. Ein Park ist für alle Bürger da, er ist eine Oase der Erholung mitten in der Großstadt und kein Naturschutzgebiet oder Biotop! Das sind die Ziele der KAIFUDOGS-Initiative:

  • Wir brauchen unser Grün zum Erleben und nicht nur zum Anschauen!
  • Wiedereinrichtung der Hunde-Freilaufflächen am Kaifu in der bisherigen Größe von fast 28.000 m²!
  • Keine Leinenpflicht im Isebekpark für leinenbefreite Hunde nach § 9, Hamburger Hundegesetz!
  • Keine Langgraswiesen, die wir Büger nicht mehr betreten dürfen!

Ziele der KAIFUDOGS - so soll es wieder sein.In einem so eng verdichteten Gebiet wie Eimsbüttel ist es wichtig, gewachsene Naherholungsgebiete zu erhalten. Zum Glück haben wir das KAIFU, hier können wir uns vom Alltag erholen und uns mit anderen treffen. Das KAIFU wird von vielen Menschen genutzt, um soziale Kontakte zu pflegen aber auch um neue zu knüpfen. Hier wird Sport getrieben, gespielt, gegrillt oder einfach nur in der Sonne gedöst. Bisher konnten auch wir Hundehalter am sozialen Leben in dieser grünen Oase des Bezirks teilhaben. Diese Zeiten sollen nun vorbei sein.

Dabei Fragen wir uns warum eigentlich?

Es gab in all den Jahren keine Konflikte zwischen uns Hundehaltern, unseren Hunden und den anderen Nutzern der Grünanlage und trotzdem sollen wir weg.

Seit der Einführung des Hundegesetzes im Jahre 2006 wird versucht, uns Hundehalter auf Flächen abzuschieben, die für andere uninteressant sind (bis auf wenige Ausnahmen). Wir Hundehalter fühlen uns mittlerweile ausgegrenzt und als Randgruppe klassifiziert. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen sich über Hunde freuen und sie gern gesehene Besucher des Parks sind. Jedoch wurde in den letzten 11 Jahren von vielen Medien und der Politik eine Hetzjagd betrieben und Hunde zur gefährlichen Bestie hochstilisiert. Das führte dazu, dass Hunde nicht mehr als das angesehen werden, was sie sind: der beste Freund des Menschen.

Selbst ein Vertreter des NABU hat sich bereits für die Nutzung des Grünzuges durch die Bewohner ausgesprochen, und damit auch für die Nutzung durch die Hundehalter mit ihren Hunden.


Dieter Siebeneicher von der NABU-Gruppe Eimsbüttel: „Im dicht besiedelten Stadtteil Eimsbüttel ist der Grünzug mit dem Isebekkanal unverzichtbar für die Naherholung und das Naturerleben der Bewohner.“

https://hamburg.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/stadtentwicklung/isebekkanal/17514.html


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